Eine verbesserte Mundhygiene spielt bei der Behandlung der Gingivitis eine zentrale Rolle. Worauf es im Detail ankommt und was Sie unterstützend tun können, erfahren Sie hier.
Gut zu wissen:
Bleibt eine wirksame Behandlung aus, kann sich aus einer „einfachen“ Zahnfleischentzündung auch eine Parodontitis entwickeln. Dann geht das Zahnfleisch zurück und Zähne können ausfallen.
Akute Schmerzen bei einer Zahnfleischentzündung lindern
Eine Zahnfleischentzündung kann ziemlich schmerzhaft sein.
Zur Linderung der akuten Beschwerden stehen neben Salben mit örtlich betäubenden Wirkstoffen wie z. B. Lidocain auch klassische Schmerzmittel (Tabletten) zur Verfügung. Geeignet sind insbesondere sogenannte NSAR, also nicht-steroidale Antirheumatika wie z. B. Ibuprofen, die neben schmerzlindernden auch entzündungshemmende Eigenschaften besitzen.
Wichtig: Schmerzmittel sollten nur kurzzeitig zum Einsatz kommen und können eine ursächliche Behandlung nicht ersetzen.
Bei Zahnfleischentzündung: Mundhygiene optimieren
Zahnfleischentzündungen werden in der Regel durch bakterielle Zahnbeläge ausgelöst. Daher ist die Verbesserung der Mund- und Zahnpflege die zentrale Maßnahme im Rahmen der Gingivitis-Behandlung.
Zweimal täglich die Zähne putzen, am besten morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen.
Gehen Sie dabei immer nach dem gleichen System vor. Als Putztechnik hat sich die sogenannte KAI-Methode bewährt.
Verwenden Sie eine Zahnbürste mit weichen Borsten und üben Sie nicht zu viel Druck aus, damit das empfindliche Zahnfleisch nicht zusätzlich gereizt wird.
Auch zwischen den Zähnen bilden sich Beläge. Mit der normalen Zahnbürste gelingt es nicht, diese zu entfernen.
Damit es auch zwischen den Zähnen sauber wird, sind deshalb andere Hilfsmittel gefragt.
Stehen die Zähne eng beieinander, ist Zahnseide das richtige Hilfsmittel. Stehen die Zahnzwischenräume weit offen, werden Interdentalbürstchen empfohlen.
Ein Großteil der Bakterien in der Mundhöhle befindet sich im Zungenbelag.
Mithilfe von Zungenbürste und -schaber lässt sich die Bakterienmenge auf der Zunge erheblich reduzieren. Gut zu wissen: Auf dem hinteren Teil der Zunge tummeln sich die meisten Mikroorganismen.
Wenn eine optimale Mundhygiene gewährleistet ist, klingt die Entzündung in der Regel innerhalb weniger Tage ab und die Symptome bilden sich zurück. Falls sich keine Besserung einstellt oder die Entzündung sich verschlimmert, ist ein Zahnarztbesuch ratsam.
Mittel gegen Zahnfleischentzündung
Zusätzlich zu einer sorgfältigen täglichen Mundhygiene können spezielle Mittel gegen Zahnfleischentzündung hilfreich sein.
Medizinische Mundspülung: Eine ursächliche Behandlung ermöglichen antibakteriell wirksame Arzneimittel, zu denen medizinische Mundspülungen (rezeptfrei in der Apotheke erhältlich) zählen. Sie enthalten meist den antiseptischen Wirkstoff Chlorhexidin. Er tötet die Bakterien ab und schützt vor einer vermehrten Neubildung von Zahnbelägen. Mundspülungen mit entsprechender Wirkstoffkonzentration sind für die kurzzeitige Anwendung gedacht.
Chlorhexamed FORTE alkoholfrei 2mg/ml
Bei der Entstehung von Erkrankungen des Zahnfleisches spielen Bakterien eine wichtige Rolle. Mundspülungen mit 10 ml einer 0,2%igen Chlorhexidin-Lösung führen zu einer starken Reduktion der Speichelbakterien.
Chlorhexamed bekämpft Bakterien bis zu 12 Stunden
Unterstützt den Heilungsprozess
Bei Zahnfleischentzündungen und operativen Eingriffen in Mund- und Rachenraum
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Kosmetische Mundspülung: Für die tägliche Mundhygiene können sogenannte „kosmetische Mundspülungen“ zum Einsatz kommen. Diese enthalten Chlorhexidin in niedriger Dosierung oder andere Substanzen wie zum Beispiel Fluoridverbindungen oder ätherische Öle.
Pflanzliche Präparate gegen Zahnfleischentzündung enthalten oft Kamille, Salbei oder ätherische Öle und werden als Tinkturen oder Sprays angeboten. Auch sie entfalten eine gewisse antibakterielle Wirkung.
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Alles zum Thema Zahnfleischentzündung
Wie entsteht eine Zahnfleischentzündung?
Woran erkennt man eine Zahnfleischentzündung?
Was tun bei Zahnfleischentzündung?
Tipps gegen Zahnfleischentzündungen
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Optimale Mundhygiene
Meistens sind es die Bakterien in den Zahnbelägen, die dazu führen, dass sich das Zahnfleisch entzündet. Umso wichtiger ist es, diese Beläge regelmäßig und gründlich zu entfernen. Denn eine optimale Mundhygiene ist die wichtigste Voraussetzung, um eine Zahnfleischentzündung in den Griff zu bekommen. Das bedeutet konkret: Zweimal täglich Zähneputzen und zusätzlich, am besten abends, auch die Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten reinigen.
Extra-Tipp:
Auch die richtige Zahnpasta kann einen wichtigen Beitrag zur richtigen Mundhygiene leisten. Spezielle Inhaltsstoffe wie z. B. Fluoride und Mineralsalze unterstützen eine gründliche Reinigung der Zähne.
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Mundspülung gegen die Bakterien
Wenn schädliche Mundbakterien Überhand gewinnen, sind Zahnfleischentzündungen oft die Folge. Um die Erreger rasch und effektiv zu bekämpfen, werden deshalb oft medizinische Mundspülungen empfohlen, die rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind. Diese Präparate enthalten antibakterielle Wirkstoffe wie z. B. Chlorhexidin, die die Bakterien im Mund abtöten und auf diese Weise den Heilungsprozess unterstützen können.
Gut zu wissen:
Anders als kosmetische Mundspülungen, die in der Drogerie erhältlich sind, sind medizinische Mundspülungen speziell für den kurzzeitigen Einsatz vorgesehen.
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Chlorhexamed FORTE alkoholfrei 2mg/ml
Bei der Entstehung von Erkrankungen des Zahnfleisches spielen Bakterien eine wichtige Rolle. Mundspülungen mit 10 ml einer 0,2%igen Chlorhexidin-Lösung führen zu einer starken Reduktion der Speichelbakterien, die bis zu 12 Stunden nachweisbar ist. Dies geht auch mit einer reduzierten Bildungsrate der Zahnplaque einher. Chlorhexamed FORTE alkoholfrei 2mg/ml eignet sich daher besonders zur Vorbeugung und Verminderung von Zahnbelägen und bei bakteriellen Entzündungen in Mund- und Rachenraum. Eine Hauptursache von Zahnfleischproblemen wird so wirkungsvoll bekämpft.
Gut zu wissen: Chlorhexamed FORTE alkoholfrei 2mg/ml ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.
Süßes ist nicht nur schädlich für die Zähne, sondern auch fürs Zahnfleisch. Denn Zucker ist die Nahrung für Plaque-Bakterien, die zahnschädigende Säuren und Giftstoffe produzieren. Diese Substanzen reizen das Zahnfleisch und können Entzündungen hervorrufen. Insofern sollten zuckerreiche Speisen und Getränke möglichst vermieden werden. Und wer nicht völlig verzichten kann (oder will), sollte zumindest diese Regel beachten: Statt den ganzen Tag über immer wieder zu naschen, lieber eine Portion in vollen Zügen genießen – und im Anschluss die Zähne putzen.
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** Nach einer professionellen Zahnreinigung bei 2 x täglichem Zähneputzen im Vergleich zu einer herkömmlichen Zahnpasta (ohne Natriumbicarbonat).
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Mit dem Rauchen aufhören
Was viele nicht wissen: Wer raucht, erhöht sein Risiko für Zahnfleischentzündungen und Parodontitis um ein Vielfaches. Denn der blaue Dunst greift nicht nur die Zähne, sondern auch das Zahnfleisch an und schwächt zudem das Immunsystem. Die Folge: Die schädlichen Plaque-Bakterien können durch die körpereigenen Abwehrmechanismen nicht mehr in Schach gehalten werden und vermehren sich.
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Starkes Immunsystem
Um schädliche Bakterien im Mundraum unter Kontrolle halten zu können, ist ein schlagkräftiges Immunsystem gefragt. Insofern können alle Faktoren, die unsere Abwehr schwächen, die Entwicklung von Zahnfleischentzündungen begünstigen. Es hat sich gezeigt, dass vor allem Stress einen starken negativen Einfluss hat. Einen geeigneten Ausgleich bieten verschiedene Entspannungsmethoden wie etwa Yoga oder Autogenes Training. Weitere wichtige Voraussetzungen für ein starkes Immunsystem sind eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf.
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Rechtzeitig zum Zahnarzt
Normalerweise bekommt man eine Zahnfleischentzündung durch eine gründliche Mundhygiene gut selbst in den Griff. Der Gang zum Zahnarzt ist allerdings wichtig, wenn die Entzündung nach ein paar Tagen nicht ausgeheilt ist oder wenn sich die Symptome sogar verschlimmern.
Was viele nicht wissen: Bleibt eine Zahnfleischentzündung unbehandelt, kann sich eine Parodontitis, entwickeln – und diese ernstzunehmende Erkrankung kann zum Verlust von Zähnen führen.
Hätten Sie's gewusst?
Ein Großteil der Bevölkerung weist Zeichen einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) auf. Lesen Sie hier , was Sie dagegen tun können.
Raucher haben ein erhöhtes Risiko für Zahnfleischentzündungen und Parodontitis.
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